ZUFLUCHT Asyl Refugium

o SBB-Ruheabteil, Frauenhäuser, Intensivstation etc.

Schlaf ist die beste Erholung. Früher gab es Sanatorien im Grünen, Haupttherapeutikum: Ruhe. Emma Thompson: "Ich liebe es, zu schlafen und zu träumen." (In meinem Haus in London ist mein Schlafzimmer mein Lieblingsort. Ich lege mich tagsüber gerne hin, ich liebe es zu schlafen und zu träumen.), Zitat des Tages (Südostschweiz 2.8.2018)

o Spitäler/REHAs mühsam gesunden/heilen (vieles irreversibel), was aber WOHNEN mühelos (in grossen Schritten) kaputtmacht, sinnlos/unnötig.

o Lärm (indoor und outdoor) ist DAS Wohnen-Problem (in allen Mieter-Umfragen zuoberst in Sorgenliste), erst recht für Geschwächte wie Dauerkopfschmerzen, Herz-/Stresskranke (mehr Lärmleidende als Rollstuhlfahrer, trotzdem sehe ich im Medien ausschliesslich Hilfe für Rollstuhlfahrer à la Barrierefreies Bauen ungerechterweise) und Sterbende. Must-have, Essential, USP, Magnet: Ruhe (Stillewohnen essenziell) gibts nirgends. Hingegen von sogenannten Immo-"Fachleuten" werden als relevant genannt z.B. Baugestaltung (innen-/aussenarchitektonisch) oder Treffpunkte wie Cafés/Klettersteig (Pulvermühle Chur), Beispiel Projekt Kontinuum (Neuer Sennhof in Chur), blosse Vermehrung Bisheriges/Einheitsbrei - statt Wahlfreiheit.

https://turnaround-to-eden.webnode.com/

https://mymonk.de/wichtige-stille/

Siehe meinen Kommentar:

https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/__trashed-276/

Wolfgang Reuss, Chur am 29.03.2021 um 23:49 Uhr

Bedenklich, wie in Greta-Zeiten an den physiologischen Bedürfnissen (siehe Naturgesetze, WHO) vorbeigeplant wird mit obsoleter Feriendorfanimation ähnlich Europapark (ich las bloss «Agglocac»).
Was benötigen Menschen? Zunächst sollte man erkennen: Es gibt sehr weit auseinanderliegende Lebensstile. Deshalb ist Differenzierung (geografische Trennung) nötig zwecks Wahlfreiheit: In der Natur gibt es keinen «Durchschnitt», sondern sehr unterschiedliche Substrate (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige. Nur der Mensch kann kaum aussuchen beim Wohnen, überall treffe ich denselben Einheitsbrei.
Divergente Bedürfnisse:  1) Stille (in jeder Mieterumfrage ist Lärm indoor und outdoor zuoberst auf Sorgenliste; im Beobachter anno 2000 sagte die Mehrheit gemäss Umfrage, sie würde 200 bis 500 Franken pro Monat mehr Miete bezahlen für eine ruhige Wohnung) und reine Luft (insbesondere für Asthma COPD Long-Covid essenziell), Nichtraucherhaus Albisrieden beispielsweise. Waldbaden? Im Wald wohnen (gibt es im fortschrittlichen China bereits)!
https://turnaround-to-eden.webnode.com/                                                                                                                                            https://wohnenmusthave.webnode.com/                                                                                                                                              2) Lärmenthusiasten, die rund-um-die-Uhr Reize wünschen, Remmidemmi («Jede Bewegung ein Schlag» und «Nicht Reden, sondern Rufen, stundenlang» und «Der Lärm ist zum Verrücktwerden» ist in Mieter-Foren zu lesen) - auch sie sollen ihre Siedlung bekommen.
Das Zauberwort: Wahlfreiheit.

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Verdichtet Bauen und Megacities (Lärm/Sonic- und Mikrowellen, Luftverschmutzung/Feinstaub)

versus

Bedürfnis nach Abgeschiedenheit, einsamer Insel, WOHNEN IM WALD Biophilia-Effekt, Stille:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_89477046/streit-um-abschaffung-von-einfamilienhaeusern-das-sind-die-fakten.html

https://www.ginesta.ch/de/magazin/alle-wollen-jetzt-ein-haeuschen-auf-dem-land

https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2020-12-23/ferienwohnungen-in-der-schweiz-sind-aeusserst-beliebt

Wohnungen ausserhalb der grossen Skigebiete gefragt

Dazu passt, dass die Kunden laut E-Domizil diese Saison häufiger Ferienwohnungen und -häuser abseits des Trubels mieten wollen. Auch Alphütten und Maiensässe im voralpinen Raum und Objekte in der Natur - sogenannte Hideaways - seien derzeit äusserst beliebt. Solche Häuser werden laut der Mitteilung sonst im Sommer besser vermietet.

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https://www.youtube.com/watch?v=LkuuWTUlCKw#t=8m59s

https://www.youtube.com/watch?v=SxoFGxyTKZY#t=33m22s

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Verdichtet Bauen und Megacities (Lärm/Sonic- und Mikrowellen, Luftverschmutzung/Feinstaub)

versus

Bedürfnis nach Abgeschiedenheit, einsamer Insel, WOHNEN IM WALD Biophilia-Effekt, Stille:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_89477046/streit-um-abschaffung-von-einfamilienhaeusern-das-sind-die-fakten.html

https://www.ginesta.ch/de/magazin/alle-wollen-jetzt-ein-haeuschen-auf-dem-land



1) Synthese:

https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2019-11-06/die-schmittener-warten-noch-lange-auf-eine-umfahrung

https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-06-17/umfahrung-sta-maria

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-11-24/die-windraeder-sollen-sich-nicht-drehen

Wolfgang Reuss 24.11.2019 - 12:54 Uhr

Die Naturgesetze sind konsequent, wenn auch zwischen Ursache und Wirkung ein ziemlicher Zeitraum liegen kann, was offenbar die meisten Menschen dazu verleitet, das Ganze nicht kapieren zu wollen. So ists auch im Krankenwesen, wo mit Riesenaufwand auf Kuration bzw. Palliation (meist plusminus eh irreversibel) statt mit minimalem Aufwand auf Vorbeugung gesetzt wird.
Wie in der Gesundheit, Medizin, können Sie bei der Umwelt (Mitwelt), Energie, Verkehr etc. so lange weiter falsch handeln, bis die Reparatur noch viel aufwendiger wird bzw. sogar der point of no return überfahren wurde.
Es sei an die aktuellen SO-Leserbriefe zu Schmitten (von Alt-Gemeindepräsident Otto Brazerol, 18.11.2019, in drastischen Worten) und zu Sta. Maria (23.11.2019, offenbar ausgerechnet von Exponenten der Autopartei SVP, «deren Geduld sich nun definitiv dem Ende zuneigt», da sie befürchten, «im Durchgangsverkehr wortwörtlich zu ersticken») hingewiesen.
Nun Leute, die Lösung referiere ich seit Jahren. Hier halt nochmal:
Verursacherprinzip? Statt dass das gelten tuen täte, sehe ich das Gegenteil: Diejenigen, die am meisten die Umwelt zerstören, verdienen am meisten und wohnen dafür an den unversehrtesten Örtlichkeiten (Locations, Residenzen), oft mit mehreren Offroadern, SUVs etc. in ihrer Garage. Oder anders formuliert: Wer kein Auto hat, praktisch keinen Strom verbraucht, keinen Lärm verursacht, soll naturnah wohnen dürfen; wer das andere Extrem lebt, soll auch an Strassen/Windrädern/AKWs und bei Remmidemmi-Nachbarn wohnen.
Fraktionierung/Melioration. Das würde das bisher kopfstehende Anreizsystem richtigstellen - dann hätten wir das Verursacherprinzip, das heute lediglich angeblich gilt (in einer Ära, wo zunehmend Marketing-Neusprech die Realität ersetzt).

Martin Jäger 24.11.2019 - 16:18 Uhr                                                                                                                                                                                Nicht ganz einfach kommentiert und vermutlich weit am Ziel vorbei!                                                                                                                        Etwas mehr Bodenständigkeit täte Ihnen gut!

Wolfgang Reuss 25.11.2019 - 11:30 Uhr

Jäger Martin, der Schweizer Professor Nordborg und der Club of Rome sehen die einzige Rettung im Konsumstreik (Tatbeweis der Klimastreiks; Verzicht zugunsten Gewinn an Wesentlichem), was ich im Volk aber leider vor allem sehe ist Denkstreik.

Verdichtetes Bauen (Massenmenschhaltung) würde voraussetzen verdichtete Regeln-Durchsetzung (physiologische/naturgesetzliche Erfordernisse, primär Stille und Reinluft): 

WAHLFREIHEIT:   Trennung/Differenzierung/Fraktionierung/Melioration (wie in der Natur: für jede Pflanze/Lebewesen der individuell geeignete Ort/Nische):  Stille wohnen hier, Lärmende wohnen dort; das gilt für alles dito (KEIN Einheitsbrei wie heute). Es darf nicht sein, dass Dauer(kopf)schmerzen- bzw. Herz/Kreislauf-Chronischkranke durch ständiges (obwohl gesetzlich verboten) Türenknallen (teils in Detonations-Erschütterungs-Lautstärke) oder Atemwegsgeschädigte (Asthma COPD Long-Covid) rund-um-die-Uhr via Passivrauchen (in ihrer "letzten Zuflucht, My Home Is My Castle", in ihrer Wohnung) geschädigt werden, während in Schulen und Kindergärten strenger Schutz (Schilder: SUCHTMITTELFREIE ZONE) notabene IN und UM die Areale gilt.

Dass ich Outdoor eine Ödnis vorfinde (Laubbläser das GANZE Jahr bei uns), ich nicht wüsste wohin als Vogel, Insekt, Blindschleiche, Igel, Frosch/Kröte etc. (denn ich finde manchmal verirrte Tiere, weiss aber nicht, wohin bringen, es gibt keine Wahlmöglichkeit, überall Denaturierung, "verbrannte Erde"), ich auch als Mensch leide hier - wozu?

Wolfgang Reuss   19.11.2020 - 00:22 Uhr

Corona, Artensterben, Klimaschäden & Co. machen auch vor Ihrem "besten Pferd im Stall" nicht halt.
Deshalb finde ich, wären auch die Bergbahnen gut beraten, möglichst weit in die Zukunft gerichtet zu handeln bzw. anderen voraus zu sein. Mein Tipp: Investieren Sie in Gesundheit (Elemente wie Stille, reine Luft und Wasser, vergleiche auch Edental-Projekt https://turnaround-to-eden.webnode.com/ , denn analog dem Artensterben werden auch Menschen immer kränker, gibt es einerseits weltweit den fatalen Trend zu Megacities, andererseits den zunehmenden Wunsch Back To Nature (beispielsweise in Youtube feststellbar), wobei es aber halt einfach NICHT geht, dass nun jeder eine romantische Blockhütte im Wald mit Holzfeuerung bewohnt (sei es in Schweden, Kanada, Alaska oder der Schweiz), die Kunst

ist hier die Synthese: Naturreservenbewahrung und doch maximal natürlich, gesund leben, wohnen dürfen "verdichtet": ORDNUNG:    https://wohnengesundheit.webnode.com/   

Essential, Must-have: Gesundheit, ohne die alles nichts ist. Vergleiche das bereits heute enorme Marktvolumen, Tendenz deutlich steigend (deswegen jammert man ja über Krankenwesenkostenexplosion und Pflegenotstand), kein Wunder beim bisherigem Lebensstil, den es zu gesunden gilt. "Es gibt viel zu tun, packen wirs an" - war der Slogan von Exxon, leider für den falschen Zweck (Erdöl-Förderung). Seien Sie von den Bergbahnen Surses doch die Ersten, der Early Bird - für den richtigen Zweck. Gesundheits-, Lebensgrundlagen-Förderung.

Siehe auch meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-11-18/der-traum-von-mehr-platz-in-den-eigenen-vier-waenden

Minimalismus in der Architektur (Bayrischer Rundfunk):

Geeli Mitti - downtoearth.org.in (Green Living):

POW (Protect Our Winters): House built with Earth and Reclaimed Materials:

POW (Protect Our Winters): Turn of Mind:

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-susch-wird-zum-kantonalen-problem

Wolfgang Reuss   05.03.2020 - 10:46 Uhr

«Seit 50 Jahren», schreibt die SO, will man in Susch bereits verkehrsleidend die Umfahrung. Das muss ein gesunder Ort sein.
Ich lese in GR immer nur: Umfahrung, Umfahrung, Umfahrung.
Quizfrage: Wer will endlich, überfällig, die Ursache (Autosucht) behandeln (im Therapiedorf Susch)?
Mein Vorschlag: Diese Täler sperren (bei Corona gehts auch, sagt Greta) für (den endlos wachsenden) Individual-Verkehr (zumindest Verbrennungsmotoren)! Einzig ÖV und Rollende Landstrasse (Bahnverlad der Benzin-/Diesel-Schwergewichte zu prohibitiven, kostendeckenden Preisen).
Neben dem Muzeum Magnet in Susch:
https://www.clinica-holistica.ch/
Headlines auf deren Homepage:
Zentrum für Stressfolgeerkrankungen
Burnout:
Wenn Stress krank macht
Schlafmedizin:
Gesunder Schlaf für eine bessere Regeneration
Mein Fazit: Unglaublich, unglaubwürdig, unglaubhaft:
Lärm und Abgase (gemäss WHO die grössten Stressoren).
Die «Stressklinik Holistica» (zu deutsch: Ganzheitlich) wirbt sogar selbst, guterreichbar am Verkehrsknotenpunkt von/in alle Welt zu liegen. Emissions- statt standesgemäss direkt an dem Kantonsstrassen-Highway, unweit von Railway, Baselgia catolica Susch sowie Baselgia evangelica reformada Susch (Kirchenglocken in Stereo), einem Sport- oder Tennisplatz etc. - ergo: Susch finde ich das inkompetente Gegenteil meines «Gesundheitstourismus auch für Einheimische - Vorbild für die Welt» oder direkt formuliert: meiner wahren Stressklinik. Früher gab es noch Sanatorien im Grünen mit Haupttherapeutikum Stille. Heute gibt es Akut-Kliniken mit Lärm around-the-clock sogar indoor.
https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2019-11-06/die-schmittener-warten-noch-lange-auf-eine-umfahrung    Wolfgang Reuss   06.11.2019 - 18:11 Uhr
1. Auf das Wort Umfahrung bin ich inzwischen allergisch.
2. Sie können nicht alles umfahren, insbesondere das Krankenwesen und das Klima nicht.
3. Die Menschheit sollte zum Psychiater, Umfahrung nennt man dort Verdrängung, Ausweichverhalten, im vorliegenden Fall auch eine hochgradige Sucht, mit schweren Blechhaufen unentwegt Wege zu brettern. Meine Diagnose: Fatalletal.
Es sei hier wieder auf den Schweizer Professor Nordborg hingewiesen, der als einzige Rettung Konsumstreik (Tatbeweis des Klimastreiks) sieht. Gesundschrumpfen. Fasten. Unterlassen.
Wahrscheinlich müsste man dann aber andere Zeitungen als die Somedia lesen, wo beispielsweise am 6.11.2019 auf Seite 2 Patrick Kuoni die noch weitere Hyperaktivierung der brodelnden Wirtschaft anpreist: noch mehr Schlagerparaden, noch mehr Oktoberfest, Rambazamba, die Wirtschaft solle PROFITIEREN - ja, das ist ja das Problem weltweit: Die Wirtschaft profitiert uns zu Tode. Unersättlichkeit, ewiges Wachstum. Widernatürlich. Fragen Sie den Onkologen Ihres Vertrauens oder lesen Sie den Beipackzettel von Planet Erde.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2019-09-28/jaeger-schies...
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-01-03/ein-grosses-dankes...
"Schlaf ist die beste Erholung" und "Früher gab es Sanatorien im Grünen - Waldbaden, you remember? - Haupttherapeutikum: Stille"; auch die berühmte Burnout-Klinik Susch liegt vorbildlich im Verkehrsknotenpunkt und nahe der Kirchglocken), wobei ich das frappierenderweise nirgends in GR erfüllt sehe, obwohl man es super realisieren könnte, sprich: garantieren, gewährleisten, was in unserer angeblichen Dienstleistungs-Gesellschaft doch selbstverständlich sein sollte.
Wir Menschen sind auch Igel:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-10-28/so-seid-ihr-fuer...
Wolfgang Reuss
28.10.2018 - 13:32 Uhr
SO schreibt:
"Das Laub, das am Boden liegt, nimmt jeder zusammen, da es im Garten oder rund ums Haus einfach stört." "Es sei ja klar, dass man so einen störenden Haufen daheim entfernen wolle."
NEIN, mich "stört" das Laub NICHT, es ist erwünscht/Natur/Lebensgrundlageteil!
SO:
"«Für Igel wird die Laubentfernung erst dann problematisch, wenn die Igelverstecke ohne Rücksicht zerstört werden», sagt er. Dabei verstecken sich die Tiere gerne dort, wo der Wind die Blätter aufhäuft und verkriechen sich in Laubhügel und ziehen sich dorthin zurück, um ihre Ruhe zu haben.
«Die grössten Gefahren für Igel im Herbst sind, wenn der Igel sich ein neues Plätzchen sucht, sich irgendwo wohlfühlt, niederlässt und nachher gestört wird und sich ganz gestresst wieder eine neue Behausung suchen muss.» Das koste den Igel unnötige Energie."
In dieser Situation sind Chronischkranke/Wehrlose, die in ihrer Mietwohnung nonstop lärmgeplagt werden, aber sogar ein Umzug "Russisches Roulette" ist, wie ein Internet-User treffend schrieb, der am neuen Ort sogar noch mehr Lärm erlebte.
SO:
"Am besten hilft man den Igeln, indem man schaut, dass sie eine gute Behausung haben."
Deswegen fordere ich Fraktionierung/Melioration: WOHNEN Ruhebedürftige und Lärmfanatiker NICHT am selben Ort.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-10-24/biker
"In der Natur gibt es keinen Durchschnitt, sondern sehr unterschiedliche Lebenssubstrate (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige."
Wenn ich Werbung der "Burnoutklinik Susch" sehe oder wie heute (aus einer Arztpraxis) den Scuol Gesundheitszentrum Unterengadin CLINICACURATIVA-Prospekt "Integrative onkologische Rehabilitation" das Coverfoto unberührter Natur oder SO-Berichte über Behinderte "barrierefreies Bauen" (man Behinderung stets mit körperlicher Behinderung gleichsetzt), dann platze ich, ungesunderweise. Warum nur Vollfehler und Suboptimalismen am Laufmeter - damit die Krankenkosten und -leiden (!) noch mehr steigen?
MEINE Diagnose-Therapie:
1) Es gibt unzählige Leidende Stress/Lärm via Nerven/Psyche/Herzkreislauf etc. DA nützen keine faked "unberührte Landschaft"-Prospekte: Was diese Menschen essenziell benötigen ist STILLE beim Schlafen/Wohnen (indoor & outdoor). ZUFLUCHT/SCHUTZ wie SBB-Ruheabteile, Frauenhäuser. Früher gab es Sanatorien im Grünen, Haupttherapeutikum: RUHE!
...
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-08-10/waffenplatz-chur
Letztlich muss jeder Mieter selbst wissen, ob er für den seine Gesundheit schädigenden Lärm auch noch die heutigen hohen Preise zahlen will, so wie in meinem "Wohn"quartier, wo das ganze Jahr (also inkl. Dezember/Januar) fast täglich Laubbläser lärmen/abgasen, wenn es nicht gerade Rasenmäher (Stabform oder Schiebevehikel oder Traktormäher) oder Kettensägen/Heckensägen sind. Gemäss meiner Einschätzung dürfte es auf dem Riesenareal kaum einen unberührten Quadratzentimeter geben (Igel und andere Tierli sowie die ziemlich aussterbenden Insekten werdens beweinen).
Das, was ich als neurotischen Irrsinn betrachte, dürfte erst dann zum Ladenhüter tendieren, wenn es endlich die überfällige WAHLmöglichkeit beim Wohnen gibt: dass ich in unserer angeblichen Demokratie WÄHLEN darf zwischen mich-zudröhnen-lassen-müssen - oder meine naturgesetzliche Ruhe haben zu dürfen.

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2) Verursacherprinzip:

WO Original-Notiz?

Kopfstehendes heutiges Anreizsystem: Wer heute STILLE und REINE LUFT (Verzicht auf Auto, Laubbläser, Rasenmäher, Türenknallen etc.) GIBT, BEKOMMT nicht dasselbe sondern das Gegenteil: Lärm und Abgase. Es gibt keine Belohnung für ökologisches, nachhaltiges Verhalten, keine WAHLMÖGLICHKEIT Wohnen.

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https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-11-24/die-windraeder-sollen-sich-nicht-drehen

Wolfgang Reuss   24.11.2019 - 12:54 Uhr

Die Naturgesetze sind konsequent, wenn auch zwischen Ursache und Wirkung ein ziemlicher Zeitraum liegen kann, was offenbar die meisten Menschen dazu verleitet, das Ganze nicht kapieren zu wollen. So ists auch im Krankenwesen, wo mit Riesenaufwand auf Kuration bzw. Palliation (meist plusminus eh irreversibel) statt mit minimalem Aufwand auf Vorbeugung gesetzt wird.
Wie in der Gesundheit, Medizin, können Sie bei der Umwelt (Mitwelt), Energie, Verkehr etc. so lange weiter falsch handeln, bis die Reparatur noch viel aufwendiger wird bzw. sogar der point of no return überfahren wurde.
Es sei an die aktuellen SO-Leserbriefe zu Schmitten (von Alt-Gemeindepräsident Otto Brazerol, 18.11.2019, in drastischen Worten) und zu Sta. Maria (23.11.2019, offenbar ausgerechnet von Exponenten der Autopartei SVP, «deren Geduld sich nun definitiv dem Ende zuneigt», da sie befürchten, «im Durchgangsverkehr wortwörtlich zu ersticken») hingewiesen.
Nun Leute, die Lösung referiere ich seit Jahren. Hier halt nochmal:
Verursacherprinzip? Statt dass das gelten tuen täte, sehe ich das Gegenteil: Diejenigen, die am meisten die Umwelt zerstören, verdienen am meisten und wohnen dafür an den unversehrtesten Örtlichkeiten (Locations, Residenzen), oft mit mehreren Offroadern, SUVs etc. in ihrer Garage. Oder anders formuliert: Wer kein Auto hat, praktisch keinen Strom verbraucht, keinen Lärm verursacht, soll naturnah wohnen dürfen; wer das andere Extrem lebt, soll auch an Strassen/Windrädern/AKWs und bei Remmidemmi-Nachbarn wohnen.
Fraktionierung/Melioration. Das würde das bisher kopfstehende Anreizsystem richtigstellen - dann hätten wir das Verursacherprinzip, das heute lediglich angeblich gilt (in einer Ära, wo zunehmend Marketing-Neusprech die Realität ersetzt).

Antworten

Martin Jäger, 24.11.2019 - 16:18 Uhr

In reply to by

Nicht ganz einfach kommentiert und vermutlich weit am Ziel vorbei!
Etwas mehr Bodenständigkeit täte Ihnen gut!

Wolfgang Reuss   25.11.2019 - 11:30 Uhr

In reply to by

Jäger Martin, der Schweizer Professor Nordborg und der Club of Rome sehen die einzige Rettung im Konsumstreik (Tatbeweis der Klimastreiks; Verzicht zugunsten Gewinn an Wesentlichem), was ich im Volk aber leider vor allem sehe ist Denkstreik.

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https://www.suedostschweiz.ch/wohnen/2020-01-31/bei-umbauten-aspekte-des-hindernisfreien-bauens-bedenken

Wolfgang Reuss

31.01.2020 - 16:31 Uhr

Liebes Publikum,
der Autor dieses Artikels (Urs Mugwyler, Fachstelle Hindernisfreies Bauen der Pro Infirmis Graubünden, berät Bauherren und Planer in der Planung und Umsetzung von konkreten Bauvorhaben) sollte zur Kenntnis nehmen bzw. ernst nehmen, was ich seit Jahren schreibe (und womit ich vor Jahren bereits bei Pro Infirmis Chur vorstellig wurde, zuerst ignoriert, und nachdem ich beim Hauptsitz in Zürich mich darüber beschwerte, mit einem nichtssagenden Rat seitens Chur abgespiesen):
In Medien, bei Behörden und "sozialen" Institutionen sehe ich Behinderung mit Rollstuhl (barrierefreies Bauen) gleichgesetzt. Jedoch ich finde, dass wohl die Mehrheit der Behinderten bzw. Chronischkranken besteht via Stress (chronische Erschöpfung, Dauer(kopf)schmerzen, Herz/Kreislauf, psychische Traumen etc.), für die das noch grosse bis existenzielle Hindernis in ihrer Wohnung der (Abrupt-)Lärm indoor und outdoor (Beispiele: Türenknallen, Hundegebell, Laubbläser ganzjährig etc.) darstellt.
Ich finde, diese Menschen werden so diskriminiert, nicht inkludiert (im Stich gelassen).
Für diese Menschen müsste man bauen (Bedienungsanleitung und Quellenangaben bei mir gratis erhältlich bzw. siehe meine Kommentare hierzu seit Jahren)!
Dass man aber findet, dieses den eh Leidenden von Dritten aufgebürdete Problem sollten die nicht selten extrem Geschwächten selbst lösen, widerspiegelt bloss die Eiseskälte heutiger Marketingheissluft. So erlebe ich es im Reallife.

oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

(zu folgendem Link: SP-Grossrätin Julia Müller enttäuschte mich, ich werde sie nie mehr wählen)

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2018-12-07/regierung-muss-ueber-die-buecher

Meine Bitte an SP um INKLUSION der "häuslichen Gewalt durch Lärm" in diese SP-Vorstösse an die Regierung.

Ich bin, intensiviert seit Monaten, seit Jahren bekümmert: eine chronischkranke Patientin (Dauerschmerzen, Hirnschlag, Herzkreislauf etc.), Arztattest "Schutz vor insbesondere Abruptlärm" (Knalle) benötigt, wird durch Nachbarschaftslärm teils unglaublicher Art, ich sage es direkt, sukzessive umgebracht.

30.09.2018 - 17:56 Uhr

Die Alten Chinesen töteten durch Lärm, die USA dito bzw. foltern durch Lärm (z.B. Noriega und Guantanamo), das Bundesamt schreibt "Lärm macht krank, Gewöhnung nicht möglich", die WHO bezeichnet Lärm hinter Luftverschmutzung als grösste Umweltgefahr. Der berühmte Arzt Cooper beschreibt, wie eine Patientin Spital Notaufnahme durch Mitanhörenmüssen einer Herzreanimation neben ihr (hinter Vorhang), stirbt.

Die NZZ nennt es Akustische Gewalt

https://www.nzz.ch/article9QSK7-1.285167

DIE ZEIT "Folter unserer Zeit"

https://www.zeit.de/1967/05/folter-unserer-zeit-laerm

DIE WELT: Jedes Jahr 10 Millionen Europäer umziehen wegen lauter Nachbarn (hohe Dunkelziffer Geschädigter Nichtumziehender)

https://www.welt.de/wissenschaft/article1903619/Laute-Nachbarn-treiben-viele-Europaeer-zum-Umzug.html

SCHPARZ 2017 zitiert mich: "Auch Gesunde schädigt der Lärm, was aber sollen Chronischkranke tun?"

https://www.imgbox.de/users/public/images/DC8Z4HlzDE.jpg

https://www.beobachter.ch/larm-zu-viel-krach-wohin-man-hort-0

Zitat: An einer schweren Herzkrankheit leidet der Rentner Hans G. Das Fenster seines Schlafzimmers öffnet sich gegen den Parkplatz eines Restaurants. Immer wieder reissen ihn Gespräche, Gelächter oder knallende Autotüren aus dem Schlaf. Für die Ärzte ist klar: Ausgelöst wurde die Krankheit durch die «lärmbedingten dauernden Schlafstörungen».

Siehe meine Kommentare:

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2018-12-06/mehr-ruhe-fuer-rothenbrunnen-und-felsberg

https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2018-11-28/quietschende-zuege-am-bahnhof-davos-platz-sind-zumutbar

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-12-03/eigenstaendiges-wohnen-ist-keine-selbstverstaendlichkeit

https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2018-12-05/im-raum-landquart-wird-in-die-gesundheit-investiert#comment-16712

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-11-24/fuer-raucher-wird-es-jetzt-richtig-eng

Buch: Ein Mann bietet einem Bauern eine Wette an, er werde sein fettestes Schaf innert zwei Wochen brandmager kriegen, ohne das Futter zu ändern. Der Bauer ist einverstanden. Der Mann bindet in der Nähe des Schafs einen aggressiven Dauerbeller an und gewinnt die Wette.
"Mensch als Unterhund?" - Mieterzeitung M+W (September 6/2013):

https://www.imgbox.de/users/public/images/Z9bSuQCNa9.JPG

Lärmwirkungs-Beleg:

https://www.youtube.com/watch?v=2iOqIEomiRc

https://www.beobachter.ch/foren/questions/14834/nachbarn-treiben-mich-in-den-wahnsinn.html

https://www.20min.ch/finance/news/story/-Bekomme-es-mit--wenn-Nachbar-auf-dem-WC-ist--29361035

Mein Hinweis: Polizei IST zuständig:

https://www.20min.ch/schweiz/basel/story/-Meine-Glaeser-klirrten--aber-die-Polizei-kam-nicht--25109697

Lärmopfer fühlen sich meist verloren, keiner löst das Problem. Sogar Gesunde können nur die Wenigsten die Kosten und Mühsal bis vor Bundesgericht stemmen (Beispiele Bolgenplaza, Brigels; zudem dauert das oft x-Jahre weiteren Leidens, die Beobachter-Titelstory "Justiz" nannte als Beispiel einen Mann, der 25 Jahre Juramühlen durchlief, Recht bekam, durch das Ganze ein körperlich/seelisches Wrack wurde: Pyrrhussieg - Operation gelungen, Patient gestorben).

Verbot Laubbläser und Rasenmäher:

https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/verzichten-fuer-eine-bessere-welt-dieser-oekonom-erklaert-warum-das-nicht-furchtbar-ist-133844351

Bitte unterstützen Sie meine Lösung: WOHNEN Fraktionierung/Melioration (würde wohl nicht mal mehr kosten): mutmasslich Weltpremiere.

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Mother Teresa:
"See how nature - trees, flowers, grass - grows in silence?
See the stars, the moon, and the sun, how they move in silence?
We need silence to be able to touch souls."

https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-09-29/die-schlagerparade-2018-im-livestream

Wolfgang Reuss

30.09.2018 - 17:56 Uhr

Was am Samstag passierte in der Quaderstrasse, macht mich furchtbar unglücklich.
Am 15.6.2018 meldete die SO, dass die Quaderstrasse 2018 NICHT wie 2017 betroffen sein wird.
https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-06-15/die-churer-schlagerparade-zieht-weg

Am 29.9.2018 Quaderstrasse (zwischen Kreisel und Alexanderplatz, plötzlich als "Aufstellungszone" bezeichnet):
Um 10 Uhr steht ein Hossamobil dort mit dauerlaufendem Motor, der Chauffeur sagt mir, das müsse so sein, er habe vergessen die Batterie aufzuladen.
12:45 Uhr (oder 11:45? ich muss nachfragen) bis 14:30 Uhr: Infernalischer Schall - Musik aus verschiedenen Quellen durcheinander und einer brüllt nonstop ins Mikrofon - in einer Hyperlautstärke, dass eine Mieterin in den Luftschutzkeller flüchten wollte (sogar im WC seien die Erschütterungen nicht auszuhalten) und eine weitere Mieterin bezeugte, das sei wesentlich lauter als der Fasnachtsumzug. Beide Frauen haben seit Tagen Kopfschmerzen - und ich frage online seit Jahren, was der Staat zum Schutz dieser Opfer und Chronischkranken tut. Ohne Antwort!
Die ältere Dame, seit Jahren lärmgeplagt, sagte mir, so etwas habe sie noch nie erlebt, der Fasnachtsumzug sei leise im Vergleich dazu. Sie habe nur noch Bässe und Geschreie gehört, keine Musik und vom Ins-Mikrofon-Brüllenden kein Wort verstanden.
Diejenigen, die das erlauben (Stadtrat etc.), müssen das NICHT erleben, aber unschuldigen chronischkranken Anwohnern zwingt man das auf.
Meine Diagnose: ZU laut. Beim Schlittschuhschaulaufen Quaderwiese, wo man in der Quaderstrasse bei geschlossenen Fenstern jedes Wort verstand, wie laut war das dann erst für die Kinder im Freien ("vorussä") unmittelbar bei den Lautsprechern bzw. hätte nicht ein Bruchteil der Dezibel gereicht, damit diese Kinder - die Zielgruppe der Beschallung - die Lautsprecherdurchsagen verstanden hätten, und was denken sich eigentlich die Eltern punkto diese jugendlichen Hörgeräte- und Tinnitusanwärter?
Jedoch zurück zum zweiten Lärm-Schädigungsfaktor: Stresshormone. Die Schweizerische Herzstiftung "Aktiv gegen Herzkrankheiten und Hirnschlag" titelt (August 2018): "Lärm schadet dem Herzen".
Für die WHO sind diese Schadfaktoren neben Luftverschmutzung die grössten Gesundheitsbedrohungen dieses Jahrhunderts.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-06-03/kerenzerbergrennen-und-tanzverbot

https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2018-09-28/aufheulende-motoren-stadtpolizei-macht-weiter-ernst

Was hat Deutscher Schlager mit diesem unsäglichen Schreihals am Mikrofon zu tun? Warum schreiten die dem Wohle der Stadtbewohner "eigentlich" Verpflichteten nicht ein gegen diese unnötigen Lärmexzesse?

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https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-09-30/so-wurde-am-samstagabend-geschlagert

Wolfgang Reuss

30.09.2018 - 18:18 Uhr

Leute, wenn ich das Foto mit diesen Ulknudeln sehe, wird mir mulmig.
Es waren wohl einige dieser Sorte, die Samstag Nacht auf dem Balkon (wieder mal) radauten, so dass die Stadtpolizei Chur einschreiten musste, was gar nicht so einfach war, denn das polizeiliche Läuten und Klopfen an der Wohnungstür hörten diese Hyperaktiven vor lauter Eigenlärmproduktion nicht, erst als ein Polizist wieder runter ging und von der Strasse aus hochrief, sie sollten die Tür öffnen, dürften sie - sehr verzögert - aus ihrer Rambazambablase zu Bewusstsein gekommen zu sein. Allerdings nur, bis die Polizei, die etwa 25 Minuten für diesen Einsatz hier war, wieder abfuhr. Kurz danach radaute die Blase durchs Treppenhaus zu ihren "Brüdern und Schwestern im 'Geiste' im 1. Stock", wo die Wohnungstür nachts zum x-ten Male geknallt wurde. Auf meinem Weg hinter denen her, Pssssst! bedeutend, kam ich bei einer langjährigen Mieterin vorbei, die im Nachthemd in ihrer Wohnungstür stand und denen hinterhersprach: "Wann gibts endlich Ruhe?" Leider eine müssige Frage bei gewissen unbelehrbaren Dezibelisten, das ist meine Erfahrung.

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https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2017-11-06/der-gesundheitstourismus-ist-unsere-staerke

Wolfgang Reuss
06.11.2017 - 13:05 Uhr
SO titelt (über Graubünden):
«Der Gesundheitstourismus ist unsere Stärke»,
während ich dezidiert das Gegenteil diagnostiziere!
Siehe Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2015-06-08/center-da-sanda-engiadina-bassa-wirft-senior-aus-dem-pflegeheim

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2017-10-30/chur-will-senioren-das-leben-erleichtern

Ich erlebe im Alltag seit Jahren das krasse Gegenteil der "Hochglanzprospekte"-Marketing-Parallelwelt, betreffend so ziemlich alles in GR, insbesondere die PDGR, und Autor Martin Leidenfrost schreibt (SO 4.Nov.2017): "Ich ahne nicht, dass ein ganzer Tisch von Zuhörern in der Burn-out-Klinik arbeitet, bei den «Mördern» in Susch. Jemand kann sich die Bemerkung nicht verkneifen: «Man weiss bei denen oft nicht recht, wer die Patienten und wer die Psychiater sind.», und mich zitiert der Schparz 2017: "Es ist nicht alles schlecht in GR, aber was schlecht ist, möchte ich heilen" und "Auch Gesunde schädigt der Lärm, was aber sollen Chronischkranke tun?"
Gegen diese Heuchelei und Unrecht anzukämpfen werde ich nicht müde werden - oder doch, weil ich auch nur ein kleines Menschlein bin, in Erinnerung an meinen Leserbrief im K-Tipp (10/2014): «Auf Grabsteinen steht: 'Ruhe in Frieden'. Warum nicht bereits zu Lebzeiten?»
Ja, muss man erst tot sein, damit man seine Ruhe (physiologisches Erfordernis) hat?

Physiologisches Erfordernis, Jungbrunnen, Lebenselixier  -  Schlaf

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https://www.beobachter.ch/larm-zu-viel-krach-wohin-man-hort-0

Lärm: Zu viel Krach, wohin man hört

Zwei Drittel der Bevölkerung fühlen sich durch Lärm gestört. Das zeigt eine neue Studie. Die Belastung wird aber noch zunehmen - jetzt regt sich Widerstand.

Veröffentlicht am 09.10.2000

Wenn sich Jürg Fässler abends zur Ruhe legt, wird es nie still. Ein Pfeifen im linken Ohr stört den Schlaf. «Wie 1000 Grillen im Kopf», sagt der Chemiker. Jürg Fässler ist ein «Dezibel-opfer». Mit Gehörschutz ausgerüstet, sah er sich 1997 die Zürcher Street-Parade an. Die Musik war sehr laut. Das leichte Pfeifen nach dem Fest beunruhigte ihn vorerst nicht, doch plötzlich war er extrem geräuschempfindlich. Diagnose: Gehörschaden - bis heute nicht behandelbar.

An einer schweren Herzkrankheit leidet der Rentner Hans G. Das Fenster seines Schlafzimmers öffnet sich gegen den Parkplatz eines Restaurants. Immer wieder reissen ihn Gespräche, Gelächter oder knallende Autotüren aus dem Schlaf. Für die Ärzte ist klar: Ausgelöst wurde die Krankheit durch die «lärmbedingten dauernden Schlafstörungen».

Immer grösseres Umweltproblem

Die beiden Männer sind offensichtliche Lärmopfer. Noch weiter verbreitet aber ist das stille Leiden. Das zeigt eine neue Analyse. «64 Prozent der Schweizer fühlen sich an einem oder mehreren Orten durch Lärm gestört», schreibt der Sozialpsychologe Alexander Lorenz in seiner Doktorarbeit. In einer repräsentativen Umfrage hörte sich Lorenz bei rund 1000 Personen um. Fazit: Der Lärm des Strassenverkehrs wird zusammen mit den Autoabgasen als grösstes Umweltproblem im Land wahrgenommen. Ein detaillierter Blick auf die Resultate offenbart ein vielschichtiges Bild:

Jede dritte Person fühlt sich im Kaufhaus oder im Laden durch Lärm belästigt. In der «Hitparade» der lärmigen Orte liegt damit der Einkaufsort an der Spitze - vor dem Quartier, dem Arbeitsplatz, dem Wohnhaus oder dem Freizeitort. In den Geschäften wird hauptsächlich die Hintergrundmusik als störend und zu laut empfunden.An Lärm gewöhnt man sich offenbar nicht. Befragte, die den grössten Teil ihres Lebens in der Stadt verbracht haben, klagen häufiger über Lärm als Personen, die auf dem Land aufgewachsen sind.Frauen fühlen sich durch Lärm stärker belästigt als Männer. Frauen reagieren auch häufiger mit Ärger, Aggression und Wut.Für eine ruhigere Wohnung würden 54 Prozent der Befragten einen höheren Mietzins bezahlen - in der Regel zwischen 200 und 500 Franken mehr pro Monat.Die wenigsten Lärmopfer handeln. 62 Prozent der von Lärm geplagten Personen geben an, nichts unternommen zu haben. Die Gründe sind laut Alexander Lorenz unerforscht: «Ob dieses "Nicht"-Verhalten als Hilflosigkeit, Gleichgültigkeit oder Resignation zu interpretieren ist, bleibt offen.»


Lärmschutz kostet viel Geld

Eine ernüchternde Bilanz. Eigentlich müsste die Lärmschutzverordnung (LSV) von 1986 die Bevölkerung «vor schädlichem und lästigem Lärm schützen». Erfüllt ist das Postulat auch nach bald 15 Jahren bei weitem nicht. «Der Lärmschutz ist ein Kostenfaktor, dessen man sich gern entledigen möchte», sagt der Akustiker Robert Hofmann.

Ein Blick auf die Strasse offenbart die Misere. Rund 80 Prozent des störenden Lärms verursacht der Verkehr - allen voran Autos, Lastwagen und Motorräder. 30 Prozent der Bevölkerung sind einem Strassenlärm ausgesetzt, der laut dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) «als kritisch bezeichnet werden muss». Bis Ende 2002 müsste dieses Problem laut LSV beseitigt sein - mit neuen Strassenbelägen, tieferem Tempo, Schutzwänden oder Isolationsfenstern. Doch sind erst rund 35 Prozent der Strassen saniert - die Frist muss verlängert werden.

Die Situation ist vertrackt. Von «massiven Versäumnissen der Kantone und Gemeinden» spricht der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS). Tatsächlich stecken die Planer das knappe Geld lieber in neue Strassen als in Lärmbauten. Hinzu kommen praktische Probleme. «Innerorts fehlt häufig das vernünftige Rezept», sagt Beat Marty vom Luzerner Amt für Umweltschutz. Wände kommen selten in Frage, und Schallschutzfenster sind laut Marty «eigentlich eine unbefriedigende Symptombekämpfung». Eine weitere Schwierigkeit: «Die Zunahme des Verkehrs macht viele Massnahmen sofort wieder zunichte», sagt Urs Jörg, Chef Lärmbekämpfung im Buwal.

Es kommt noch schlimmer. In einer neuen Umfrage sagen 100 Fachleute voraus, dass der Trend zu noch mehr Mobilität ungebrochen anhält. So soll der Verkehr bis zum Jahr 2020 auf Strasse und Schiene um über 30 Prozent zunehmen - in der Luft gar um fast 60 Prozent. Die Experten haben deshalb «wenig Hoffnung», dass sich Abgase und Lärm stark reduzieren lassen.

Schöne Worte, aber keine Taten

Auch aus der Politik kommen wenig ermunternde Signale. Zwar betonte der Bundesrat jüngst, dass er «der Lärmschutzproblematik grosse Bedeutung beimisst». Sobald es aber konkret wird, sieht die Sache anders aus.

Erstes Beispiel: die Flughäfen. Im April fixierte der Bundesrat den Lärmgrenzwert für Flughäfen bei 65 Dezibel - die Expertenkommission hatte 60 Dezibel vorgeschlagen. Die neuen Vorgaben ermöglichen bis zu dreimal mehr Starts und Landungen. Und: Die Flughafenbetreiber sparen viele hundert Millionen Franken für Schallschutzfenster. «Die Privilegierung erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen», räumte Umweltminister Moritz Leuenberger ein. Der Flughafen Zürich sei für die Schweiz «von herausragender Bedeutung».

Der Aufschrei war laut - speziell im Raum Zürich. Mit der Regierung «gar nicht einverstanden» ist auch der Physiker Robert Hofmann, Mitglied der Expertenkommission. «Die aus der Störung abgeleiteten Grenzwerte dürfen nicht durch Machbarkeitskriterien manipuliert werden», sagt der Akustiker. «Sonst verlieren sie ihre Grundlage.»

Was Robert Hofmann als «ominöse politische Justierung von Grenzwerten» umschreibt, ist allerdings nicht neu. Jede Lärmquelle wird nach einer anderen Methode gemessen und berechnet. Der Dauerlärm einer Strasse kann nicht direkt mit den kurzen Knallern im Schiessstand verglichen werden. Das gibt Spielraum.

Hofmanns süffisantes Fazit: Der Grenzwert der Strasse sei «ziemlich sauber», die Bahn dagegen habe «einen saftigen Bonus» erhalten. Die Schützen wiederum hätten «durch aufopferndes Lobbying im Parlament zwei Dezibel geholt». Diesen Moment habe die Industrie verschlafen und sei «mit einem Malus von fünf Dezibel erwacht». Dafür habe sich die Militärfliegerei «einen stattlichen Bonus gefischt».

«Einbunkern» der Opfer

Zweites Beispiel: die Neat. Im Juni endete die «umfassende Interessenabwägung» der Regierung mit einer Niederlage für den lärmgeplagten Kanton Uri. Statt die Neat-Bahnlinie in der Reussebene unterirdisch zu führen, beschloss der Bundesrat eine offene Talvariante. Die geplante Überholanlage beim Tunnelportal Erstfeld könne bei der Bergvariante nicht gebaut werden, hiess es. Diese sei aber notwendig, damit «die erforderliche Güterkapazität bereitgestellt» werden könne. Dennoch will der Bundesrat die Anliegen Uris «sehr, sehr ernst» nehmen. Nicht zum ersten Mal fühlt sich die Urner Regierung buchstäblich «überfahren».

Drittes Beispiel: der Bahnlärm. Rund 265000 Personen sind übermässigem Bahnlärm ausgesetzt. Für die Sanierung versprach der Bundesrat 1998 vor dem Neat-Urnengang ein «Kostendach von 2,3 Milliarden Franken». Geplant sind der Umbau der Waggons und Lokomotiven bis ins Jahr 2009 sowie Lärmschutzwände und Schallschutzfenster bis 2015.

Bereits drei Monate später war der Betrag auf 1,8 Milliarden gesunken. Das Ziel sei billiger zu erreichen, hiess es - und zwar «aufgrund des technischen Fortschritts, vor allem beim Rollmaterial». Doch statt mit dem Geld zusätzliche Lärmschutzwände zu bauen, wird fast ein Drittel der Betroffenen hinter Isolationsfenstern stillgelegt - von «Einbunkern» spricht der Aargauer SP-Nationalrat Urs Hofmann.

Es droht bald noch mehr Bahnlärm

Vergeblich rügte die Interessengemeinschaft gegen Eisenbahnlärm (IGLS) die Vorlage, «die die Versprechungen nicht einhält». Das Parlament steht hinter dem Konzept. «Es macht keinen Sinn, wenn ein einzelner Weiler durch kilometerlange Lärmschutzwände geschützt wird», so Moritz Leuenberger im Nationalrat.

Bereits droht neues Ungemach. Nach Gesprächen mit den SBB und dem Bund befürchtet die IGLS zusätzlichen Lärm auf den Schienen. So planen die SBB offenbar, auf stark belasteten Strecken schwerere Gleise zu verlegen - plus drei Dezibel Lärm. Und weil der Schwerverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagert werden soll, dürfte auch der Bahnlärm weiter zunehmen - plus sechs Dezibel. IGLS-Präsident Zacharias Büchi plagt noch eine Sorge: «Solange das ausländische Rollmaterial nicht auch saniert wird, geht der Lärm nicht im gewünschten Mass zurück.»

Als wäre all dies nicht genug: Auch der behördliche Lärmschutz steht zurzeit auf wackligen Beinen. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (Empa) soll auf einen Kernbereich konzentriert werden, in dem die Abteilung Akustik/Lärmbekämpfung keinen Platz mehr hätte. Die Empa-Leitung erwägt, die Forschungs-, Prüf- und Beratungsstelle zu privatisieren oder zu zerschlagen. «Damit würde die einzige Instanz verloren gehen, die neutrale Lärmgutachten verfassen kann», kritisiert die Aargauer SP-Nationalrätin Doris Stump.

Genug der Niederlagen, sagte sich Armin Braunwalder. Der Urner und Geschäftsführer der Schweizerischen Energiestiftung will eine nationale «Allianz für Lärmschutz» gründen. «Lokale und regionale Bürgerinitiativen können sich offensichtlich allein nicht gegen die Interessen der Wirtschaft durchsetzen», stellt Braunwalder fest. Deshalb möchte er die Kräfte rund um die Flughäfen, entlang den Bahnlinien und im Urnerland bündeln und professionell kämpfen. «Damit kann das Unterstützungspotenzial in der Bevölkerung beträchtlich erhöht werden.»

«Koalition der Lärmgeplagten»

Noch ist das Projekt kaum mehr als eine Idee. Doch im Urnerland ist das Interesse gross. Und in der «Neuen Luzerner Zeitung» gab es bereits prominente Schützenhilfe. «Uri hat nur eine Chance, wenn es sich mit anderen lärmgeplagten Regionen solidarisiert und zusammentut», sagte der Politberater Iwan Rickenbacher. Und der Berner Politologe Adrian Vatter meinte: «Es braucht eine Koalition der Lärmgeplagten.»

Daran muss eigentlich das ganze Land ein Interesse haben. Denn der Lärm kostet die Gesellschaft viel Geld. Das Buwal schätzte 1993 die jährlichen Kosten auf rund drei Milliarden Franken. Dazu gehören: Investitionen in den Schallschutz, Arzt- und Medikamentenkosten, der Wertverlust von Liegenschaften oder so genannte Lärmfluchtkosten. Denn wer am Wochenende in die Stille pilgert oder seinen Wohnsitz lärmbedingt ins Grüne verlegt, hat erstens höhere Transportkosten für Arbeit, Freizeit und Einkauf - und produziert zweitens neuen Lärm.

Mit dieser Spirale erobert der Lärm auch die letzten stillen Winkel. «Die Schallspitzen sind weniger extrem als früher. Dafür wird es in bisher verschonten Gebieten laut», sagt der Buwal-Fachmann Urs Jörg. Denn selbst in der vermeintlich einsamen Bergwelt röhrt ein Motorrad, dröhnt ein CD-Player und brummt ein Motorflieger. Das hat auch der Feldbiologe Georg Artmann festgestellt, der in seiner Arbeit häufig auf Laute von Tieren lauscht. «Dauernd wird meine akustische Wahrnehmung durch ein technisches Geräusch gestört», klagt er.

Schaffung von Ruhereservaten

Dasselbe ist dem Luzerner Umweltbeamten Beat Marty aufgefallen: «Lärmfreie Räume sind im Gesetz gar nicht vorgesehen.» Nach zehn Jahren Lärmschutzverordnung wäre es «vielleicht nicht schlecht, den Lärmschutz wieder grundsätzlich anzuschauen», sagt der Präsident des Fachbeamtenverbands «Cercle bruit». Denn auch Parks oder Spielplätze geniessen keinen speziellen Lärmschutz. Marty schwebt etwas Konkretes vor: «Vielleicht müsste man Ruhereservate schaffen.»

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Meine Lösung (die BEIDEN Gruppen dient):

1) Lärmsüchtige und Ruhebedürftige TRENNEN, differenzieren, Melioration, Fraktionierung: Rauchen darf man ja auch nicht überall: Hier, aber nicht Dort. Weitere Beispiele für ZUFLUCHT, "Man kann nicht alle über denselben Kamm scheren", sondern es gelten INDIVIDUALISIERTE Regeln: Intensivstation, Frauenhaus, SBB-Ruheabteil (leider abgeschafft, weil SBB nicht idealistisch/Rückgrat genug für die Schwächsten).

2) Nicht-knallbare Türen; Teppich statt das (auch für Atmung/Gesamtorganismus) desaströse Laminat; kein Balkonlärm; zusätzlich lärmgeschützter Schlafraum (insbesondere wenn offene Fenster indiziert bei Asthma, COPD, Long-Covid).

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Architektur FÜR Gesundheit:

COB House:

CAVE-House:

Zirkuswagendorf Uliwood und Naturpur Kaiwood - Schleswig-Holstein NDR-Doku:

Russland Siedlung VORBILDLICH:

Mennoniten Belize und Peru-Amazonas:

Italien Alt-Siedlung Restauration/Reformation, Aufbau:

Griechenland:

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Ebenfalls keine Lösung in meinem "Verursacherprinzip-/Synthese"-Sinn:

Natur - Sibirien: